This love is immortal

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Jubi-Storys

Du bist die Sehnsucht in mir

(Jubi-story zum 100 Kapitel) 

                

                               *Rückblick*

 „Iiih, Bill du Idiot !“ , schrie ich auf, als mir eine Ladung Wasser auf meinen Körper fiel. Der Angesprochene schwarzhaarige Junge rannte lachend weg, um sich in Sicherheit zu bringen. Ich stand auf um mich wieder trocken zu machen und dann wieder auf die Liege zu legen, auf der ich bis eben noch schön gechillt und mich gesonnt hatte. Aber Bill musste mir ja mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Wir waren gerade bei Andi, der beste Fruend von Bill und Tom und auch ein guter Freund von mir, dessen Etlern einen Pool im Garten hatten, weswegen wir überhaupt hier waren. Ich hatte mich fertig trocken gerubbelt, als mich plötzlich zwei Arme von hinten umschlangen und hochhoben. Ich zuckte erst leicht zusammen, drehte dann aber den Kopf um zu sehen wer es war. Und was ich sah war ein wuscheliger Dreadlock-Kopf. „Wuhää Tom lass mich runter!“, quiekte ich, doch vergebens. Er lachte nur. „Guter Witz, Lea! Wir beide gehen jetzt erstmal baden.“ „Nein, nich, ich will ni-.“ , doch da war Tom trotz meines Protests, samt mir schon abgesprungen und kaum 2 Sekunden später landeten wir beide im kalten Wasser und tauchten unter. Ich ruderte sofort wie wild mit meinen Armen um schnell wieder an die Oberfläche zu kommen, aber Tom hielt mich fest. Ich drehte mich nach unten und warf ihm einen bösen Blick zu, der mir unter Wasser allerdings nmicht besonders gut gelang. Tom, dem so langsam aber anscheinend auch die Luft ausgingn, umfasst meine Hüfte und zog mich mit hoch. Ich schnappte erstmal nach Luft und bekam auch gleich darauf einen Hustenanfall, während Andi und Bill, die vom Beckenrand alles beobachtet hatten, lachten. Tom klopfte mir zur Hilfe auf den Rücken, musste aber gleichzeitig selber lachen.  Als ich mich wieder beruhigt hatte, drehte ich mich um und spritzte meinem Gegebüber, in diesem Fall Tom, Wasser ins Gesicht, was ihnen einige Sekunden lang außer Gefecht setzte.Dann schwamm ich zum Beckenrand rüber und schaute zu Andi und Bill hoch, die imme rnoch am lachen waren. „Total witzig!“, meinte ich ironisch und machte einen auf Beleidigt. „Helt mir lieber mal hoch!“, die beiden noch einzigen Trockenen waren so dumm und hörten sogar auf mich und hielten mir jeweils eine Hand hin. Kaum das sie sich versahen, waren auch sie im Wasser gelandet. Die beiden waren auf diese Aktion so gar nicht vorbereitet und kamen ein paar Sekunden später fluchend wieder an die Wasseroberfläche. Nun war ich es die grinste und Tom lachte sich im Hi9ntergrund schlapp. „Och mensch, seit ihr nass geworden?“, neckte ich Bill und Andi, die mich beleidigt und gleichzeit ein bisschen rachschmiedend anguckten. Uind einen kurzen Augeblick später wusste ich auch was dieser Blick zu bedeuten hatte, denn was folgte war eine riesen Wasserschlacht, natürlich alle drei gegen mich, da Tom sich jetzt wieder mit seinen Jungs verbündet hatte. Es war einfach nur unfair und ich hatte gar keine Chance, also flüchtete ich irgendwann aus ddem Pool und rannte wie eine wild gewordene Furie durch den Garten, gefolgt von Bill, Tom und Andi. Irgendwann hatten sie mich dann doch gepackt und ich musste die folgenden Kitzelattaken über mich ergehen lassen. Abgesehen davon, dass ich lachen musste, weil sie mich kitzelten, mussten die anderen Drei lachen, weil sie die Situation einfach nur komisch fanden. So kam es dann auch, dass wir alle irgendwann vor Erschöpfung nur noch nebeneinander auf dem Rasen lagen und in den Himmel schauten. Ich hatte meine Augen geschlossen und genoss einfach nur die Stille und die Sonne die mir auf den Körper schien. Plötzlich kitzelte etwas an meiner Nase und kaum hatte ich meine Augen geöffnet, sah ich Tom , wie er mir mit einer Blume grinsend im Gesicht rumstrich. Ich musste auch leicht grinsen und gab ihm einen Piekser in die Seite, woraufhin er sich wieder hinlegte und auch die Augen schloss...

                           *Rückblick ende*

 

„Leaa, kommst du bitte essen?!“ „Jaa!“ Ich öffnete meine Augen und schaltete die Musik leiser. Meine Gedanken waren schon wieder in die frühere Zeit abgeschweift. Die Zeit mit Bill und Tom, die ich so vermisste. Bill und Tom, das waren meine besten Freunde, einiige Zwillinge, die genauz wie ich hier in Loitsche wohnten. Ja, sie waren Zwillinge, obwohl sie heutzutage vollkommen verschieden aussahen, vor allem vom Style her. Tom war derbe Hopper und Bill doch eher so auf Rock. „Lea, komm endlich!“, meine Mutter rief zum zweiten Mal und holte mich aus meinen Gedanken. Ich machte die Musik aus und lief runter essen. Ich hatte eh nicht viel Hunger und durfte somit auch schon bald wieder hoch in mein Zimmer. Ich legte mich gemütlich auf mein Sofa und dachte wieder nach, wie so oft in letzter Zeit. Bill und Topm waren jetzt berühmt mit ihren Bandkollegen und gleichzeitig Freunden von uns, Gustav und Georg. Zusammen waren sie Tokio Hotel und irre erfolgreich. Mädchen kippten sogar um, wenn sie irgendwo auftauchten. Ja, und ich kippte bald auch um, aus Sehnsucht nach ihnen. Sie waren kaum noch da und Andi und ich vermissten sie schrecklich. Vor allem Tom vermisste ich, denn ob ich es mir eingestehen wollte oder nicht, für Tom war da von meiner Seite aus mehr als nur Freundschaft. Ich erinnerte mich daran, wie er mich im Pool berührt hatte und bekam ein Kribbeln im Bauch. Ich seufzte, nur leider wusste er nichts von meinen Gefühlen. Ich hatte es ihm nie gesagt, weil es erstens genau zu der Zeit war, als sie ihre erste Single rausgebracht hatten und berühmt wurden und zweitens, weil ich Angst hatte einen meiner besten Freunde zu verlieren. Ich zwang mich an was anderes zu denken und stand auf. Heute war Samstag und ich hatte mich noch mit Andi verabredet. Ich zog mir schnell was an und ging ins Badezimmer, um mir meine Haare zu machen und mich zu schminken. Inb meinem Zimmer wieder angekommen, packte ich meine Handtasche und warf noch einen Blick auf mein Handy, bevor ich es auch in die Tasche warf. Kein Anruf, keine Sms. Nein, es war ja nicht nötig, sich wenigstens einmal in der Woche mal bei seiner besten Freundin zu melden. Ich hing mir meine Tasche um und ging nach utnen. Naja an sowas musste man sich wohl gewöhnen, wenn Freunde berühmt wurden. Ich rief meiner Mutter, die im Wohnzimmer saß ein knappes, „Ciau, bin bei Andi“ zu und ging raus. Hier in Loitsche musste ich ja eh nur zwei Häuser weitergehen, dann war ich bei Andi. Un gerade weil es so ein kleines Kaff war, erinnerte mich jedes Plätzchen und sogar jedes Gebüsch an Tom und Bill. Auch wenn ich nur daran dachte, wie wir uns beim Versteck-Spielen früher hinter einer Tanne versteckt haben. Andi wohnte direkt neben den Twins und als ich am Kaulitz-Haus vorbeikam schaute ich hoch zu Toms Zimmer. Wäre er doch bloß hier. Wären sie bloß nicht berühmt. Dann wäre auch alles anders gelaufen, vor allem zwischen Tom und mir. Klar war es fies, eigentlich sollte ich ihnen den Erfolg gönnen, aber was sollte ich denn machen?! Ich klingelte bei Andi und seine Mutter öffnete mir. Ich ging hoch in sein Ztimmer und versuchte meine etwas deprimierte Laune wieder loszuwerden, die ich eben bei den Gedanken an Tom bekommen hatte. Andi saß auf dem Sofa und hatte den Fernseher an. Ich umarmte ihn und ließ mich auch aufs Sofa fallen. „Was guckst du?“ „Mmh noch nichts, aber gleich kommt irgendwie ne’ Wiederholung von Oliver Pocher, wo die vier sind. Ich dachte wir können mal reinschauen. Damit wir sie wenigstens auf dem Bildschirm sehen.“ In seinem Tom lag ein bisschen etwas Vrowurfsvolles, doch ich verstand ihn vollkommen. „Haben sich also bei dir auch noch nicht wieder gemeldet?“ „Naja, doch eigentlich schon.Also gestern abend hat tom kurz angerufen, aber naja, er hat nur darüber gelabert wo sie überall sind und so und musste auch fast sofort wieder auflegen, weil irgendeine dämliche Autogrammstunde war. Er hat sich irgendwie verändert.“, diesmal ar nicht zu überhören wie enttäuscht er von seinem besten Freund war. „Ja, das hat er , leider!“, seufzte ich und shcaute zum Fernseher,wo die Sendung gerade anfing. Andi und ich schauten einfach stummt zu wie die Jungs reingelaufen kamen. Ich spürte nicht mal mehr eien Funken an Stolz, dass sie es geschafft hatten. Viel zu sehr hatten sich die Folgen des „Berühmt-seins“ in mein Gedächtnis eingebrannt. „Der junge Herr, 25, knick knack!“ Die vier mir so vertrauten und im Moment so fremden Jungs auf der Couch lachten. Der Angesprochene, Tom, setzte sein Checker-Grinsen auf, was es schon mir so angetan hatte. „Naja, 25 Mädels, ich weiß es nicht genau um ehrlich zu sein, ich hab nicht mitgezählt. Können mehr oder auch weni..-!“ Plötzlich kam Wut in mir auf und ich machte den Fernseher aus. „Tss, mit 25 Mädels hab ich schon gefickt. Ja, ich bin hier der Obermacho und nehm alle die gern mal wollen mit aufs Hotelzimmer“ , äffte ich Tom nach und lief wütend im Zimmer auf und ab. Andi schaute mich überrascht und gleichzeitig verständnisvoll an. Er kam zu mir und hielt mich fest. „Hey, Wasn’ mit dir los, Lea?“ „Man, mich kotzt dieser ganze Scheiß an. Das ist doch alles nur sein Image, oder?“ Ich wurde mit jedem Wort unsicherer und das „oder?“ flüsterte ich fast nur noch. „Ja, natürlich ist das nur sein Image, aber was ist mit dir? Sonst tickst du doch auch nicht so aus, wenn sowas im Fernsehen ist.“ Ich sagte ncihts und wartete ab. „Du liebst ihn oder?“ Ich schaute in Andis Augen, überascht das diese Frage so direkt kam, aber dann nickte ich zaghaft. Er seufzte und nahm mich in den Arm, drückte mich fest an sich. Ich wusste gar nicht mehr was ich sagen sollte, blieb einfach still, genau wie Andi.

Im Laufe des Nachmittages blieb der Fernseher aus. Wir saßen einfach auf dem Sofa, hörten Musik und laberten. Diesmal blieb aber das Thema Tokio Hotel, beste Freunde und vor allem Tom außen vor. Als ich Abends wieder den dunklen Weg nach Hause ging, konnte ich das Gefühl, das ich hatte, nicht beschreiben. Einerseits war ich froh, dass ich Andi hatte und anderseits fühlte ich mich allein, so allein wie noch nie. Von allen im Stich gelassen.

 

                             *2 Wochen später*

 

Ich schmiss meinen Rucksack in die Ecke von meinem Zimmer und ging gleich wieder nach unten. Es war Freitag und Wochenende. Heute sollten die vier Jungs mal wieder kommen, meine vier Jungs! Ich freute mich eigentlich schon auf sie, aber seit neustem hatte ich ein bisschen Angst vor diesem „Wiedersehen“. Angst davor, wie sie sich diesmal verändert hatten. „Ciau Mama, ich geh!“ „Ja, bis heute Abend!“ Ich schlug die Tpr hinter mir zu. Jetzt wollte ich erstmal zu Andi gehen und dann gemeinsam mit ihm rüber zu den Kaulitz. Ich hatte Andi seit jenem Nachmittag nicht mehr besucht und immer wenn er anrief, hatte ich mir eine neue Ausrede einfallen lassen, wieos ich heute keine Zeit hatte. Ich wollte niemanden sehen, verkroch mich lieber alleine in meinem Zimmer. Aber ich war auch oft im Wald gewesen in letzter Zeit. Irgendwie hatte ich dort schön meine Ruhe, konnte allein, meinen Gedanken nachhängen und frei sein. Andi stand schon vor der Tpr und umarmte mich kurz. „Na freust dich schon?“ Ich zuckte mit den Schultern. Wir klingelten beim Kaulitz-Trümper Haus und man hörte Scotty drinnen bellen. Bill öffnete die Tür und grinste. „Moin!“, er schlug bei Andi ein und umarmte ihn. Dann schaute er mich an. „Na Kleene!“ ich lächelte, freute mich doch endlich Bill wieder zu sehen. Ich umarmte ihn und drückte mich fest an ihn. Hatte seit zwei Wochen, das erste Mal wieder ein echtes Strahlen auf dem Gesciht. Wir zogen Jacken und Schuhe aus und folgten Bill ins Wohnzimmer, wo Tom saß. Er begrüßte Andi. Ich spürte schon wieder dieses doofe Gefühl, dieses Kribbeln im Bauch, wollte es nicht mehr. Ich lächelte trotzdem und umarmte ihn. „Na Süße, willst du ein Autogramm?“, grinste er.  „Nee, lass mal Tom!” , es solte wohl ein kleiner Scherz von ihm sein, aber ich fand ichnicht witzig. Diese Berühmtheit machte mich krank. Genau wie die Veränderung Tom’s. Wir setzten uns hin und laberten ein bisschen. Thema? Tokio Hotel, die Tour und die Fans. „Boar, überall die Fans ey, sie sind so geil und nicht mal hässlich, das muss man schon sagen. Da ist doch die ein oder andere dabei!“ Ich schaute weg aus dem Fenster. Einfach nichts anmerken lassen. Es ging die ganze Zeit so. Abgehoben? Ja, War tom abgehoben? Ich wusste se nicht genau, aber es schien, als wolle er sein Image jetzt zur Realität machen. Ich schaute auf die Uhr. „Naja, Leute ich geh jetzt ne?!“ „Es ist erst halb fünf, Lea!“ , meinte Bill und sah mich komisch an. „Ähm,...  ja ich muss meiner Mutter noch helfen,... zuhause!“ redete ich mich raus, um einfach schnell weg zu kommen.  Knappte zehn Minuten später war ich draußen und ging nach Hause auf den direkten Weg in mein Zimmer. Keinen mehr sehen, keinen mehr hören. Einfach nur stille und ich allein.

 

„Lea, mach auf! Ich bins Bill!“, es klopfte an meine Zimmertür. Ich starrte sie an als würde sie sich vielleicht von ganz allein öffnen können. Woltle Bill eigentlich gar nicht sprechen, aber jetzt war er hier. Ich machte die Tpr auf, versuchte aber so gut wie möglich Bills Blick auszuweichen. „Wow, danke. Also, sag, wieso bist du vorhin wirklich gegangen? Den wahren Grund hätte ich gerne!“ Er setzte sich aufs Sofa und schaute mich mit seinem durchdringenden und doch so liebevollen Blick an. Natürlich hatte er gemekrt, dass ich nicht gegangen war, um meiner Mutter zu helfen. Er war dcoh auch mein bester Freund und er war nicht Tom. Er war nicht wie Tom, der gar ncihts mehr mekrte. Iuch zuckte mit den Schultern. „Mmh, keine Lust mehr gehabt!“ „Andi hat mir alles erzählt, Lea!“ Ich nickte , hatte dazu nichts mehr zu sagen. Bill verstand. „Kommst du wenigstens morgen vorbei?“ „Ja, mal gucken!“ „ wir sind nur noch morgen da, also bis dann!“ Mein bester Freund ging raus, weg und wieder verschlang mich das dunkle tiefe Loch. Jetzt war auch noch Bill sauer auf mich. „Man wieso? Wieso immer ich?“, zornig schrie ich auf, lief raus in den Wald, in eine andere Welt.

 

„Mach es einfach!“ Ich nickte und setzte an. Die kühle Spritze an meinen Arm. Mir wurde kurz schwindelig, als dieses „Zeug“ meinen Körper durchströmte. Aber dieses Gefühl, dieses Gefühl danach, es war unglaublich, ich war wieder frei, in einer Welt, die nich tmehr nur dunkel war. Jetzt war alles bunt und froh, aber gelogen. Der Dealer vor mir grinste mich an und streckte mir seine Hand entgegen. Ich gab ihm sein verdientes Geld und ging dann zu meinen besten Freunden.Bill öffnete mir und lächelte. Ich grinste und umarmte ihn kurz, bevor ich ins Wohnzimmer lief. „Hallo Leute!“, trällterte ich und ließ mich auf den Sessel fallen mit einem fetten Grinsen  auf dem Gesicht. Andi sah mich misstrauisch an. „Was hast du denn genommen?“ damit traf er die Sache genau auf den Punkt, aber ich ignorierte ihn. Ich sah zu Tom, der mich die ganze Zeit über musterte, argwöhnisch, beinahe vorsichtig. Wer schaute mich an, wie jemand der nicht glaubte was er erzählt bekommen hatte. Denn ich wusste ja nicht, dass mittlerweile auch er wusste, das ich ihn liebte. Und wäre ich nicht so zugempumpt gewesen an diesem Tag, hätte ich vielleicht auch gemerkt, wie still er war und das diesmal keine Sprüche vom Herrn Kaulitz, Frauenversteher, kamen. Aber heute war ich in meiner Welt, wie fast jeden Tag, der in nächster Zeit kommen würde. Der Weg zum Dealer wurde normal, auch als die Jungs wieder weg waren. Es wurde immer schlimmer. Manchmal musste ich sogar Schule schwänzen, um mir neuen Stoff zu kaufen, weil ich es nicht mehr aushielt. Ja, es hatte auch seine schlechten Seiten. Die ganzen Anfälle die ich bekam, wenn ich nichts zum Spritzen hatte und die Alpträume, die jede Nacht schlimmer wurden. Aber das was ich am schlimmsten fand, war das ekeiner davon etwas merkte. Meine Eltern nicht. Ja okay, mein Vater arbeitete den ganzen Tag, aber wenigstens meine Mutter, zu der ich eigentlich gar nicht so ein schlechtes Verhältnis hatte. Sie hätte es merken müssen. Ich benam mich anders und in der Schule sackte ich enorm ab. Bei Andi wusste ich, dass er sich schon oft wuederte was mit mir war, aber der Grund, die Drogen, noch nicht rausgefunden hatte. Er redete oft mit Bill darüber, aber mehr wusste ich auch nicht. Mit Bill telefonierte ich manchmal, aber auch von Tom hörte ich nichts. Ich wusste aber mittlerweile von Andi, das Tom wusste, was ich für ihn emgpand. Aber gerade weil er mich deswegen noch mehr ignorierte und es schien, als würde es ihm egal sein, war ich noch mehr am Ende. Wie lange würde ich noch aushalten? Vor allem , wie lange wollte ich noch aushalten? So langsam bemerkte ich selbste meine Schwächen und wusste ,d ass ich an meinen Grenzen angekommen war. Der Stoff hatte mich krank gemacht, aber die Rettung war nicht in Sicht. Sollte es sogar noch schlimmer kommen?

 

*Bills Sicht*

 

Ich legte auf und schon war Lea wieder Kilometer weit entfernt. In letzter Zeit war sie komisch, nur keiner von uns wusste warum. Ich ging zu Tom, der auf die Playstation starrte. „Na!“ , er nickte mir zu. „Ich glaub Lea geht es nicht gut!“, er zuckte mit den Schultern. „Ich glaube den da draußen geht’s aber gut!“, Tom nickte grinsend in Richtung Fans, die man vorm Hotel kreischen hören konnte. „Sind bestimmt ein oder zwei Hübsche dabei, was meinst du Bill?“ wütend drückte ich auf die Fernbedieung, den Fernseher aus. „Verdammt nochmal Tom, es geht hier jetzt nicht um die Fans. Was ist mit dir los? Es ist deine beste Freundin und sie vermisst dich! Sie liebt dich!“ „Sie liebt mich nicht verdammt, als wenn irgendwermich hier liebt von den Mädchen, so richtig liebt?!“ Ich seufzte und schüttelte den Kopf. „Sei dcohbitte wieder so wie früher. Denk einmal nicht an Tokio Hotel, dieFans und dein scheiß Image. Denk doch mal an Lea. Ich kenn dich doch.. du brauchst dein Image nicht um die zu schützen, ich weiß das du sie liebst!“

 

*Leas Sicht*

 

Der Weg verschwamm vor meinen Augen, dann war er wieder da. Ich ging weiter, immer weiter, kannte den Weg ja. Ein irrer Schmerz durchfuhr meinen Körper und ich blieb stehen, an einen Baum gelehnt. Zitternd. Ich war die ganze Zeit eben bei Andi gewesen und konnte nich tdavonkomme, aber cih brauchte es jetzt, so dringend wie noch nie! Wollte auch die Bilder wieder verscheuchen, Tom mit diesem Mädchen und ich spürte wie mich die Eiferscuht packte. Langsam ging ich weiter. „Die Bilder waren nur für die Zeitung!“, hallte Bill’s Satz in mir wieder. Tss, auf diesen Trost konnte ich verzichten.  Ich krümmte mich vor Schmerz und musste mich übergeben. Ich lief los, so schnell wie möglich an das Zeug kommen.

 

„Kriegst du nicht!“ „Was willst du man, gib her jetzt , ich brauch das!“ „Ja, das seh ich das du das brauchst. Aber bring mir erstmal dein Geld mit. Du hast noch ne’ menge Schulden und dann geb ich dir auch wieder was!“ Ich trat zornig gegen den nächsten Baum und lief, so schnell ich konnte den ganzen Weg wieder zurück.  An einer Brücke blieb ich stehen, zitternd und dnach Luft ringend. Iuch schaute hinunter in das dunkle Wasser, das sich um die Streine schlängelte. Ein kleiner Gedanke im Hinterkopf zwängte mich zum springen. Dann würde der Schmerz aufhören, sowohl der Schmerz durch die Drogen, als auch der Schmerz in meinem Herzen. Tom und das Mädchen, es tauchte wieder vor meinen Augen auf das Bild und mit einem Mal liefen mir die Tränen wie in Sturzbächen über die Wangen. Ich riss mich von der Brücke los und lief weiter. Spürte schon kaum mehr meine Beine, aber den Schmerz. Wie wurde ich es endlich los? Einen Augenblick lang überlegte ich zurückzurennen zur Brücke, aber da sah ich schon unser Haus und und schleppte mich noch bis zur Haustür. Von innen schloss ich ab und sah tzu meinem Glpck, dass keiner meiner Elktern da war. Uch brach zusammen und musste mich wieder übergeben. Das ich diesmla nicht im Wald, sondern in unserem Flur war, störte mcih gerade weniger, ich wollte nur noch weg aus eminem Körper raus. Tom vergessen, das Mädchen in seinen Arm, das ich nicht mal kannte vergessen, diesen Schmerz loswerden. So schnell wie möglich. Ich raffte mich auf und schlepte mich zu diesem Schrank im Whonzimmer, meine letzte Rettung. Dieser Schrank mit den Getränken, die bei uns fast nur zur Zierde waren, es sei denn Kollegen von meinem Vater tranken mal ein Glas, wenn sie zum Essen hier waren. Ich nahm so viele Flaschen, wie ich tragen konnte, wusste aber, dass es zumindest Alkohol mit sehr viel Prozent war. Wie gesagt, hauptsächlich nur zur Zierde. Ich merkte nur noch im Unterbewusstsein wie ich gierig nach diesem Zeug wayr. Einfach etwas was den Schmerz betäubte. Ich ließ mich stähnend aufs Sofa fallen, zusammengekrümmt und öffnete die erste Flasche. Ein scharfer Geruch zog mir in die Nase und ich nahm ein paar kräftige Züge. Es brannte in der Kehle und ich lief ins Badezimmer, um mich das dritte Mal heute zu übergeben. Ich merkte gar nicht wie schlimm ich aussah, als ich vor dem Spiegel stand, aber ich sah diese Tabletten da liegen und konnte einfach nicht anders. Der Weg zurück in mein Zimmer ging schon einfacher und nach und nach ließ mcih das Trinken vergessen. Ich merkte nicht was ich tat, nur das die Falschen sich leerten und ich meinen Körper nicht mehr unter Kontrolle hatte. „TOM“ schrieb ich wackelig auf den Briefumschlag vor mir und schloss ihn. Wie in einem Film sah ich mit einem mal alle Bilder vor mir, von Tom und mir und Bill und Andi. Alles was wir erlebt hatten und am Schluss Tom mit diesem Mädchen. Dann klappte ich plötzlich stöhnend unter Schmerzen zusammen und da war nichts mehr außer Schwarz.

 

*Toms  Sicht*

 

„Sorry Jungs, aber wir müssen das Interview mal kurz unterbrechen. Bill hier ist Andi am Telefon, er meint es sei wichtig!“ Mein Zwilling schaute mich verwundert an und gin mit dem Hörer in der Hand ans andere Ende des Raumes. „Boar, ich hol mir erstmal ne’ Cola!“ ich stand auf und nahm eine Cola aus dem Kühlschrank. Ich wollte gerade einen Schluck nehmen, als cih sah wie Bill kreidebleich auf den nächstebesten Stuhl sank. Ich ließ die Coladose wieder sinken. „Ähm Bill, alles in Ordnung?“ ich ging hin und setzte mich zu ihm. „Was los mit Andi?“ Auch die Anderen kamen nun her. „Nichts.. mit ... Andi!“  , stotterte er und schaute mir direkt in die Augen. „Lea, es ist Lea!“ Ein übles Gefühl kam in mir auf und ich packte ihn am Arm. „Man was ist mit Lea?“ Die anderen schauten sich nervös an. „Sie liegt im Krankenhaus, Drogen!“, erklärte mein Bruder. „Wie Drogen?“ Ich riss die Augen auf. „Man keine Ahnung, Andi wusste es auch nicht genau.“ Ich wandte mcih an David. „Bringst du uns nach Hause?“ „Ähm Tom, wir sind gerade mitten in einem Int-.“ „Man sich scheiß auf dieses Interview, wenn du uns nicht bringst, ruf ich n’ Taxi.“ „Jaja okay, kommt!“ Kurze Zeit später saßen wir im Van. Gustav, Georg, David, Bill und ich. Ich hörte musik und versuchte mich abzulenken, dachte aber immer wieder über alte Zeiten nach, Zeiten mit meiner besten Freundin und dann dachte ich an die letzten Monate. Wir selten wir uns gesehen hatten und dann meine ganzen Fehler. Hatte ich mich wirklich so doll verändert? Sie liebte mich und ich benahm mich wie das der letzte Idiot, dabiei hatte ich noch nie wirklich darüber nachgedacht, was ich für sie empfand. Drogen hatte Bill gesagt, so weit hatte ich sie jetzt gebracht. Jemand haute mir gegen die Schulter. Wir waren da , wir standen vorm Krankenhaus. Ich stand auf und kletterte mit den anderen aus dem Wagen. Ich hasste Krankenhäuser und ab heute noch viel mehr. Kurze Zeit später wussten wir , wo Lea lag und standen im Aufzug. So nervös war ich nicht mal bei dem letzten Auftritt gewesen. Die Aufzugstür öffnete sich und man sah schon von weitem ein paar Leute vor der Zimmertür stehen. Ich ging ein bisschen schneller und erkannte Leas Eltern und soweit ich wusste ihre Oma und Opa. Die Tränen blieben vor allem bei der Mutter nicht aus und ich bekam Oanik. Was war nur mit ihr? „Tom, Bill, gut das ihr hier seid!“ „Was ist mit ihr?“ , wollte Bill sfort wissen, aber ich hatte nur eins im Sinn. „Kann ich sie sehen?“ Ihr Vater machte eine Bewegung zur Tpr. „Da ist auch noch was für dich!“ Ich öffnete die Tür und ging langsam rein. Dort lag sie mit geschlossenen Augen und angeschlossen an tausend Schläuchen. Ihr Atem ging gleichmäßig und wurde von dem Piepen des Gerätes begleitet. Ich ging nächer heran und ließ mich auf einen Stuhl fallen. „Oh Gott, Lea, was hast du gemacht?!“ Ich strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesciht und ließ mein Blick über den Nachttisch gleiten. Dort fiel mir ein Briefumschlag ins Augen. „TOM!“, stand dort drauf und ich wusste was Leas Vater gemeint hatte. Sie hatte mir einen Brief hinterlassen. Nur für mich. Ich nahm in und strich über meinen Namen. Ich warf noch einen Blick zu Kea und öffnete den Briefumschlag. Langsam und doch neugierig begann ich zu lesen:

 
„Lieber Tom,
Ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll, aber ich bin wohl eh schon tot wenn das hier ließt.“

Ich schaute schnell zu Lea und achtete auf ihren Atem, dann wandte ich mich wieder dem Brief zu.

„Ihr fragt euch sicherlich schon alle, wie ich so dumm sein kann, aber ich weiß es selbst nicht genau. Auf einmal waren sie da, von diesem Typen im Wald und dann war ich wieder gut drauf. Das erste Mal habe ich es getan, als ihr da wrt. Weißt du das noch? Du hast die ganze Zeit von den tollen und hübschen Fans geredet!“

Natürlich wusste ich das noch. Jetzt im Nachhinein hätte ich so vieles anders gemacht. Es war alles meine Schuld...

„Aber mit diesem Zeug, ging es mir gut.. Irgendwie hat auch nie jemand etwas gemerkt, und es dauerte auch nicht lange, bis ich gar nicht merh ohne konnte. Die Alpträume, die ich hatte, haben das ganze noch viel schlimmer gemacht.“

In mir kam Zorn auf diesem Dealer auf. Wieso hatte er ihr dieses Zeug verkauft?

„Ich habe gar nicht mehr immer gemerkt, was ich genau getan habe, weil cih fast nru ncoh in dieser anderen Welt war. Früher haben wir immer gesagt: Drogen sind scheiße, das schlimmste was es gibt. Wir nehmen nie Drogen, außer Alkohol oder mal eine rauche. Drogen sind gefährlich, sei lassen einen vergessen und das macht dich krank. Aber wieso erzähle ich dir das? Schließlich habe ich ja damit angefangen und das tut mir so unendlich leid!“
Es brauchte ihr nicht leid tun. Würde es mich nicht geben, hätte sie es gar nicht erst getan.
„Ich weiß ja, dass es falsch war, aber ich dadrauf nicht klar. Du hattest dich so verändert und heute war da dieses Foto in der Zeitung, du und dieses Mädchen.“

Nein, sie hatte es natürlich gesehen. Das Foto, welches wir nur gemacht hatten um wieder ein bisschen die Medien aufzufrischen. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie es sie verletzt hatte. 

„Ich kann einfach nicht mehr Tom. Du ignorierst mich nur noch und das mit uns aht anscheinend keine große Chance. Ich will nicht mehr und jetzt gerade, wo ich diesen Brief schreibe, habe ich ich es glaube ich schon fast geschafft, aus meinem Leben zu entkommenb. Es tut mir leid, aber du bist mein Leben, ich liebe dich!“

Einzelne Tränen trofpten auf das Papier, auf Leas Brief. Ich weinte und nahm ihre Hand sanft in meine. „Ich liebe dich auch mein Engel!“ Ich schaute wieder auf den Brief und in dem Moment, als ich den letzten Satz las, wurde das gleichmäßige Piepen zu einem schrillen anhaltendem Tom und mit einem Mal waren tausen Ärzte um mich herum. Ich war wie gelähmt, starrte auf den letzten Satz.

                „Du bist die Sehnsucht in mir!

                         Deine Lea... <3

       

      The End

 
[Fortsetzung folgt...! Wenn ihr wollt ]

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